Die Geschichte einer Geisteskranken

Im Workshop „experimentelle Typografie/Handschrift“ besuchten wir die Prinzhorn-Sammlung in Heidelberg. Dort werden Werke Geisteskranker aus fast hundert Jahren aufbewahrt.

Mich beeindruckten die riesigen, wirr beschriebenen und mit Nadeln durchstochenen Papierbögen, die die geisteskranke Bäuerin Barbara Suckfüll um das Jahr 1910 angefertigt hatte:

Die Geschichte einer Geisteskranken

Ich las alles, was ich über diese Frau finden konnte und ergänzte diese bruchstückhaften Informationen mit erfundenen Teilen zu einer ausführlichen Lebens- und Familiengeschichte, die sich in Form von Briefen, Tagebucheinträgen und Zeichnungen der Hauptpersonen zusammensetzt.

Besonderer Augenmerk dabei liegt auf der Imitation der verschiedenen Handschriften und Sprachgewohnheiten, durch die der Leser einen möglichst authentischen Eindruck der Charaktere bekommen soll.

Die Geschichte einer Geisteskranken

Die Geschichte einer Geisteskranken

Die Geschichte einer Geisteskranken

Die Geschichte einer Geisteskranken

Die Geschichte einer Geisteskranken

Die Geschichte einer Geisteskranken

Die Geschichte einer Geisteskranken

Die Geschichte einer Geisteskranken

Thea Kast verarbeitete die Handschriften und Illustrationen aus diesem Buch zu einem Video.